Laut Wikipedia ist die Hardangervidda mit rund 8000 km² die größte Hochebene Europas. 3.422 km² dieses Plateaufjells sind seid 1981, als größter Nationalpark Norwegens, geschützt. Aufgrund der Höhe von 1200 m und 1400 m herrscht hier arktisches Klima, welches 24 Säugetier-, 114 Vogelarten und über 500 Pflanzenarten eine Lebensgrundlage bietet. Soviel erstmal zu den Fakten.
Die wunderschöne und schier endlos wirkende Landschaft ist aber auch ideal für Wanderungen und mehrtägige Trekkingtouren, bei denen man kaum andere Menschen trifft. Der große Gletscher ist dabei schon Tage lang, bevor man überhaupt in seine Nähe kommt, zu sehen. Und mit etwas Glück kann man Rentiere sehen, da die größte wilde Herde Norwegens hier im Nationalpark lebt. Nebenbei, lässt sich die Hardangervidda übrigens auch wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Bergen oder Oslo erreichen.

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    In neun Tagen durch die Hardangervidda – von Røldal bis Finse weiter lesen
  • Hardangervidda Etappe 2: Von Seen und Wasserfällen (Valldalsvatnet – Vivassdalen – Holmavatnet)

    Nach dem wechselhaften Wetter des Vortages, wurden wir von strahlendem Sonnenschein geweckt. Gestärkt von Haferbrei mit Zimt und Zucker, unser Frühstück für den restlichen Urlaub, machten wir uns auf den Weg. Er führte uns zunächst entlang des Valldasvatnet und einigen Ferienhäuschen vorbei in Richtung Vivassdalen. Wie auch schon am Tag zuvor, war die Landschaft geprägt ... weiter lesen
  • Hardangervidda Etappe 3: Von grünen Tälern in Mondlandschaften

    Morgens aus dem Zelt geblickt, erwartete uns ein spektakulärer Anblick: Der Holmavatnet liegt ruhig wie eine Scheibe vor uns, kein Lüftchen kräuselt seine Oberfläche. Stattdessen sieht man das perfekte Spiegelbild der schneebefleckten Berge im Wasser. Das Wetter war wie am Vortag traumhaft. Die Sonne strahlte und kein Wölkchen trübte den blauen Himmel. Da machte es ... weiter lesen
  • Hardangervidda Etappe 4: Vom Hårteigen ins Auenland

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  • Hardangervidda Etappe 5: Fossli bleibt unerreicht

    Die 5. Etappe unserer Reise bleibt wohl vor allem wegen zwei Dingen im Gedächtnis: Sie war unheimlich lang und das Wetter war unheimlich schlecht. Statt strahlend blauem Himmel gab es nun Regen und Nebel. Das erste Mal Zuflucht vor dem Wetter, aber auch wegen meiner schmerzhaften Blasen, suchten wir in Hedlo, nachdem wir kaum 2 ... weiter lesen
  • Hardangervidda Etappe 6 und 7: Von Liseth nach Kjeldebu

    Duschen, ein Drei-Gänge-Menü mit Wildgulasch und ein trockenes, warmes Plätzchen, von wo wir dem Regen beim Regnen zuschauen konnten, waren die Höhepunkte des sechsten Tages: Nach nur 1,5 Stunden Gehzeit hatten wir die Ortschaften Fossli und Liseth erreicht, wo wir einen Ruhetag in der Pension von Liseth einlegten. Mit wiedergewonnenen Kräften brachen wir am nächsten ... weiter lesen
  • Hardangervidda Etappe 8 und 9: Auf zum Hardangerjøkulen

    Über Nacht war der Wind etwas abgeklungen, doch er wehte immer noch recht stark, als wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zum Hardangerjøkulen machten. Leider war die Sicht auf den Gletscher schlecht, er blieb fast vollständig hinter dichten Wolken verborgen. Erst kurz vor dem steilen Anstieg durch das Helvetesgilet zum Gletscherplateau, lichtete sich ... weiter lesen
  • Hardangervidda Etappe 10-12: Von Finse zum Aurlandsfjord

    Finse sollte der Endpunkt unserer Hardangervidda- durchquerung sein, nicht jedoch unserer Wanderung: Wir entschlossen uns, schon am nächsten Tag wieder aufzubrechen. Ursprünglich hatten wir geplant, ein, zwei Ruhetage nach der Durchquerung einzulegen, doch Finse lud nicht gerade dazu ein, länger als nötig dort zu verweilen. Unser nächstes Ziel war der drei Tagesmärsche entfernte Aurlandsfjord. Der ... weiter lesen