Es war der Jahrhundertsommer in Schweden, oder besser gesagt in schwedisch Lappland, als wir 2014 unsere Rucksäcke packten um den Padjelantaleden entlang zu wandern. Die höchste Temperatur, die ich messen konnte, betrug 34°, was oberhalb des Polarkreis nicht so häufig vorkommt.
Der Padjelantaleden ist ein Wanderweg, der unweit vom, deutlich bekannteren Kungsleden, verläuft. Landschaftlich dürfte er dem Kungsleden in nicht nachstehen, mit dem Unterschied nicht so frequentiert zu sein.

  • Padjelantaleden – Etappe 1

    Morgen früh geht es endlich los. Wir sind heute früh in München gestartet und über Stockholm nach Gällivare geflogen, um dann mit dem Bus bis nach Ritsem zu fahren. Von hier setzen wir dann morgen früh mit dem Boot auf die andere Seite des Akkajaure über. Der Akkajaure ist ein riesiger Stausee und der Padjelantaleden, auf ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 2

    Nach dem Frühstück, es gibt Haferflocken und Kaffee, packen wir unsere Sachen zusammen. Ein Löffel fehlt. Er muss irgendwie auf dem kurzen Weg vom Zeltplatz zum Waschplatz am Fluss aus der Schüssel gerutscht und in die dichten Sträucher gefallen sein. Wir versuchen den Weg durch die Sträucher zu rekonstruieren und das kleine Werkzeug wieder zu ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 3

    Heute steht gleich zu Beginn der Aufstieg an, um den wir uns am Vorabend noch gedrückt hatten. Die rund 250 Höhenmeter stellen sich aber als eher wenig dramatisch heraus, besonders für uns, die wir doch eigentlich aus den Alpen deutlich größere Höhendifferenzen gewohnt sind. Oben auf der Kuppe öffnet sich dann endlich der Blick. Es ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 4

    Nach einem guten Frühstück packen wir unser Gepäck, füllen die Flaschen und brechen auf, nicht ohne den Lagerplatz noch einmal zu kontrollieren, ob auch nichts liegen geblieben ist. Der Weg führt uns heute viel auf und ab, vorbei an kleinen Teichen, die eigentlich zum Baden einladen würden. Wir gehen aber weiter in Richtung unseres nächsten ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 5

    Morgens nach dem Frühstück packen wir das Zelt, die Schlafsäcke und unseren restlichen Krempel in die Rucksäcke und brechen wieder auf. Unsere Zeltnachbarn sind bereits seit zwei Stunden weg. Heute laufen wir über das Hochfjaell. Es ist steinig und karg, also eigentlich genau so, wie ich es hier oben erwarte. Wir queren einige kleine Bäche, ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 6

    Wir wachen früh morgens auf, weil das Zelt in der prallen Sonne steht und es nicht nur hell, sondern auch extrem warm ist. In den Daunen wird es langsam klebrig, also stehen wir auf. Als erstes geht es runter an den kleinen Bach, direkt unter unserem Felsen. Wir putzen uns die Zähne und waschen uns ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 7

    Wir stehen heute zeitig auf, frühstücken, waschen und Zähne putzen, packen und los. Die erste halbe Stunde gehen wir den selben Weg zurück, den wir gestern gekommen waren und suchen den Punkt, den wir auf der Karte für den Aufstieg in das Tarrekaise ausgesucht haben. Wir zählen die zu überquerenden Bäche ab und stehen schließlich ... weiter lesen
  • Padjelantaleden – Etappe 8

    Ich bin schon etwas früher wach als Kati, also schnappe ich mir meine Kamera und schleiche mich aus dem Zelt. Wir haben an einem langgestrecken Hang einige hundert Meter von einem kleinen Teich gezeltet. Mit dem Zoomobjektiv kann ich sehen, dass neben dem Teich ein rotes Zelt steht, wir waren also nicht allein. Unten im ... weiter lesen
  • Patjelantaleden – Etappe 9

    Wir haben beide nicht besonders gut geschlafen, weil es im Zimmer heißer war als jemals zuvor im Zelt. Jetzt wollen wir aber erstmal frühstücken, dann eine Runde durch den Ort machen und dann versuchen Björn zu finden. Wir wollen ein Kanu mieten, die Lagune sehen und ein wenig in ihr baden, dafür brauchen wir Björn. ... weiter lesen