Meine Touren

Meine größte Wanderung führte mich 2018 quer durch Norwegen. Vom südlichsten Punkt des Landes lief ich über 2500km. Mein Weg führte mich dabei durch die Hardangervidda, das Jotunheimen, den Rondane Nationalpark und weiter durch das Blåfjell, vorbei am geografischen Mittelpunkt Norwegens und weiter durch das Børgefjell. Ich überquerte den Nordpolarkreis, lief entlang des Padjelantaledens durch Teile von Schweden und später über den Nordkalotleden auch noch durch Finnland. Nach über vier Monaten und mehr als 2500km erreichte ich in der Finnmark die Stadt Alta.

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Laut Wikipedia ist die Hardangervidda mit rund 8000 km² die größte Hochebene Europas. 3.422 km² dieses Plateaufjells sind seid 1981, als größter Nationalpark Norwegens, geschützt. Aufgrund der Höhe von 1200 m und 1400 m herrscht hier arktisches Klima, welches 24 Säugetier-, 114 Vogelarten und über 500 Pflanzenarten eine Lebensgrundlage bietet. Soviel erstmal zu den Fakten.
Die wunderschöne und schier endlos wirkende Landschaft ist aber auch ideal für Wanderungen und mehrtägige Trekkingtouren, bei denen man kaum andere Menschen trifft. Der große Gletscher ist dabei schon Tage lang, bevor man überhaupt in seine Nähe kommt, zu sehen. Und mit etwas Glück kann man Rentiere sehen, da die größte wilde Herde Norwegens hier im Nationalpark lebt. Nebenbei, lässt sich die Hardangervidda übrigens auch wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Bergen oder Oslo erreichen.

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Island, das heißt übersetzt Eisland. Und Eis gibt es auf dieser Insel eine Menge. Über 10% des Landes ist von Gletschern bedeckt, der größte Gletscher Europas ist ebenfalls auf Island zu finden. So kalt es aber zu sein scheint, unter den Eispanzern liegen aktive Vulkane. Krasse landschaftliche Gegensätze bieten eine großartige Kullisse für lange Trekkingtouren.

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Es war der Jahrhundertsommer in Schweden, oder besser gesagt in schwedisch Lappland, als wir 2014 unsere Rucksäcke packten um den Padjelantaleden entlang zu wandern. Die höchste Temperatur, die ich messen konnte, betrug 34°, was oberhalb des Polarkreis nicht so häufig vorkommt.
Der Padjelantaleden ist ein Wanderweg, der unweit vom, deutlich bekannteren Kungsleden, verläuft. Landschaftlich dürfte er dem Kungsleden in nicht nachstehen, mit dem Unterschied nicht so frequentiert zu sein. 

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Von München aus sind die Alpen und Voralpen in weniger als einer Stunde zu erreichen. Vorrausgesetzt man stürzt sich nicht morgens bei Ferienbeginn auf die Autobahn nach Garmisch oder am Sonntagnachmittag in Richtung Tegernsee. Ist man aber antizyklisch unterwegs, und scheut weder bedeckten Himmel noch den öffentlichen Personennahverkehr ist es sehr stressfrei. Das finde ich jedenfalls. Ins Karwendel fährt man in weniger als zwei Stunden und sogar Innsbruck oder Südtirol kann man mit Bus oder Bahn in einer sehr absehbaren Zeit erreichen.

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